Home
Home
    Berge
        Alpen
            Landkarte
            Aig. Verte
            Matterhorn
            Grialetsch
            Tödi
            Dammastock
            Obergabelhorn
            Finsteraarhorn
            Pigne d'Arolla
            Saastal
            Dent Blanche
            Piz Palü
            Grand Combin
            Blinnenhorn
            Mont Vélan
            Mont Blanc de Cheilon
            Piz Bernina
            Wallis 2000
            Forc.Livigno
            Lauteraarhorn
            Les Droites
            Grandes Jorasses
            Dent du Géant
            Mont Blanc
            Verwall
            Basòdino
            Punta Eccles
            Watzmann
            Radtour Tirol
            Sommer 07 F/I
            Wandern mit Baby
            Tirol 2010
            Dresdner Hütte 2011
            24h-Inzell
            Braunarlspitze 2012
            Gardasee 2013
            Saastal 2013
            Hohenzollernhaus 2013
            Braunarlspitze 2017
            Rote Wand 2018
            4000er
            Bilder Wallis
            Bilder Mont Blanc
            Bilder Berneralpen
            Bilder Graubünden
            Bilder Nordost
Home
Home
Berge
Zurück
zu "Berge"
Alpen
Zurück
zu "Alpen"
Druckversion
Druckversion
(ohne Menü)

Braunarlspitze

Alpenvereinstour, Sektion Überlingen
09. September 2012

Von Schröcken (1269 m) aus machen wir uns auf den Weg zur Braunarlspitze. Bis zum Fürggele (2145 m) ist das ein guter, manchmal etwas matschiger Wanderweg. Der Weiterweg vom Fürggele aus folgt dem Nordgrat, bis auf einige kurze Stellen (kurze Fixseile oder Ketten) ist auch das ein gut begehbarer Pfad. Nach 4 1/4 Stunden sind wir am Gipfel der Braunarlspitze auf 2649 m und können eine ausgiebige Pause mit schönster Aussicht machen.

Rückblick nach Schröcken und zum Widderstein
Rückblick nach Schröcken und zum Widderstein

Hochalpines Ambiente
Hochalpines Ambiente

Mohnenfluh; der Abstiegsweg verläuft (kaum sichtbar) mitten durchs Bild
Mohnenfluh; der Abstiegsweg verläuft
(kaum sichtbar) mitten durchs Bild


Ab dem Fürggele geht es auf dem Grat weiter
Ab dem Fürggele geht es auf dem Grat weiter

Gipfel in Sicht
Gipfel in Sicht




Auf dem Gipfel (2649 m)
Auf dem Gipfel (2649 m)

Steinbock am Gipfel
Steinbock am Gipfel

Aussicht: Rote Wand
Aussicht: Rote Wand

Der Abstieg durch die Südflanke hinüber zum Butzensee hat nicht mehr allzuviel mit einem Weg zu tun. Es gibt Markierungen, und man sieht auch immer wieder einzelne Fixpunkte. Aber ohne Drahtseil dazwischen sind die ziemlich nutzlos. Entsprechend vorsichtig arbeiten wir uns durch die steile Felsflanke hinunter, bis wir auf den Höhenweg in Richtung Butzensee/Mohnenfluh treffen. Für einige ist dieses Gelände eine neue Erfahrung, aber wir müssen ja nicht hetzen - die Tage sind noch lang genug. Der See ist nahezu ein Prachtexemplar von Bergsee, Sigi probiert sogar das Badewasser aus (ist aber ziemlich kalt). Die Aussicht zur Mohnenfluh wäre noch ein Stückchen schöner, wenn sich die Liftmasten des Skigebiets etwas dezenter in die Landschaft einfügen würden.

Abstieg durch die Südflanke
Abstieg durch die Südflanke

nicht wirklich ein Weg…
nicht wirklich ein Weg…

kurze Gegensteigung
kurze Gegensteigung

Blick zurück zur Braunarlspitze (hinten, mit dem Kreuz)
Blick zurück zur Braunarlspitze (hinten, mit dem Kreuz)

Jetzt gehts runter zum Butzensee
Jetzt gehts runter zum Butzensee

Der perfekte Badesee, ganz viel Platz am Strand…
Der perfekte Badesee, ganz viel Platz am Strand…

Braunarlspitze und ihre Nebengipfel
Braunarlspitze und ihre Nebengipfel

Vom Butzensee zurück nach Schröcken bringt uns der Geislinger Steig, den wir mit der gebotenen Vorsicht absteigen. Trotz Schönwetters sind in diesen Nordhängen die Wege immer rutschig und im Grasgelände nicht absicherbar, da hilft nur langsames und vorsichtiges Absteigen.

Geislinger Steig
Geislinger Steig

Mohnenfluh
Mohnenfluh

Abends um halb sieben sind wir zurück beim DAV-Bus in Schröcken, wir waren 9 1/2 Stunden unterwegs. Noch einkehren oder gleich nach Hause? Das Heimweh überwiegt - aber das ist die falsche Entscheidung: Vor dem Pfändertunnel verbringen wir abends um halb acht noch eine Dreiviertelstunde im Stau, die Zeit hätten wir besser irgendwo im Gasthaus genutzt.

Praktische Hinweise

GPS-Track von dieser Tour auf der Landkarte oder als GPX-Datei

Braunarlspitze (2649 m) über Weimarer Steig

Von Schröcken geht es auf schmalem, aber ordentlichem Wanderweg zum Fürggele (2145 m, ca. 2 - 2 1/2 Stunden). Dort beginnt der Weimarer Steig, er führt über den Nordrücken zum Gipfel. Manchmal quert er etwas in der Flanke, häufig nutzt er jedoch die Gratschneide selbst. An kritischen Stellen befinden sich Drahtseile oder Ketten; das Gelände ist teilweise recht plattig. Schwierigkeit EB-L oder T4, wenn auch nur eher einzelne Stellen. Vom Fürggele zum Gipfel etwa 1 1/2 Stunden.

Braunarlspitze (2649 m) Abstieg durch die Südwand zum Theodor-Praßler-Weg

Der Rother-Führer von 2008 enthält noch einen Hinweis auf vorhandene Sicherungen, aber diese gibt es nicht mehr. Dadurch ist der Abstieg durchaus alpin geworden, es geht in zwar gut gestuftem, aber recht ausgesetztem Gelände hinunter bis ans obere Ende des Schuttkars auf der Südseite. Das meiste ist Gehgelände, aber man muss öfters die Hände zu Hilfe nehmen. Schwierigkeit T4; vom Gipfel bis zum Weg etwa eine Stunde.

Theodor-Praßler-Weg (Göppinger Hütte - Butzensattel)

Der Theodor-Praßler-Weg quert die Südseite des Braunarlspitz-Massivs von der Göppinger Hütte zum Butzensattel. Meist ein ordentlicher Weg, aber an einigen Stellen wird es etwas eng, und man muss die Hände kurz zu Hilfe nehmen. Daher ist er (zu Recht) blau-weiß markiert. Von der Hütte geht es erst mal 100 Höhenmeter aufwärts, um gleich wieder bis auf Hüttenhöhe abzusteigen. Danach steigt der Weg kontinuierlich an bis zur Schulter P. 2422 an der Butzenspitze. Etwa bei 2/3 des Weges zu dieser Schulter liegt der Abzweig zur Braunarlspitze. Von der Göppinger Hütte bis zur Schulter ist man 1 1/2 bis 2 Stunden unterwegs; wenn man von der Braunarlspitze kommt, folgt man diesem Weg also eine Dreiviertelstunde.
Nach P. 2422 geht es zum Butzensattel abwärts, erst noch dem Grat folgend und stellenweise etwas ausgesetzt. Danach geht es durch ein seltsamtes Karstgebirge weiter, 30 Minuten zum Butzensattel, oder 45 Minuten zum Butzensee.

Geislinger Steig (Butzensee-Schröcken)

Der Steig vom Butzensee nach Schröcken ist der direkteste Rückweg. Er überwindet eine Steilstufe; "felsig" wäre zu viel gesagt, es ist eher ein Zwischending zwischen felsig und schuttig, wie man es in Vorarlberg öfter vorfindet. Die Querung eines steilen Tobels ist mit Drahtseilen ganz gut abgesichert; oberhalb der Steilstufe allerdings muss man auf dem erdigen Weg recht vorsichtig gehen, denn in den steilen Grashalden lässt sich keine Sicherung anbringen, und Ausrutschen ist nicht erlaubt. T3, eine Stunde vom Butzensee zur Hochgletscher-Alpe oder zwei Stunden bis runter nach Schröcken.


Home
Home
Berge
Zurück
zu "Berge"
Alpen
Zurück
zu "Alpen"
Druckversion
Druckversion
(ohne Menü)

© 2012 Hartmut Bielefeldt

Valid HTML 4.0! Diese Seite entspricht dem HTML 4.0 Standard.
Letzte Änderung am 25. Oktober 2018 durch Hartmut Bielefeldt